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Abendspaziergang in Kalmar

Schweden beschenkt mich wirklich mit dem aller schönsten Sommerwetter.

Deshalb musste ich gleich noch einen ausgedehnten Spaziergang durch Kalmar machen. Die Stadt liegt im Süden von Schweden wunderschön an der Ostsee und beeindruckt vor allem mit ihrem stattlichen Schloss. Heute hatte ich nur Gelegenheit, es von Außen zu betrachten. Morgen nehme ich mir Zeit für eine Schlossbesichtigung.

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Optimierungsversuche

Blick aus dem Zelt
Blick aus dem Zelt allerdings nachdem alles schon wieder wunderbar trocken war

Vielleicht war ich ja etwas optimistisch mit meiner Behauptung, dass es nicht so schlimm ist, das mein Zelt auf einem Stück Waldboden und nicht auf einer schönen grünen Wiese steht. Schon am nächsten Morgen kam das „schlammige“ Erwachen.

Es hatte in der Nacht gewittert und auch ziemlich kräftig geregnet. Zum Glück hatte das Zelt dicht gehalten, also noch alles chic. Doch beim Blick nach draußen wurde ich mit der Tatsache konfrontiert, dass sich der Waldboden in eine kleine „Schlammoase“ verwandelt hatte und auch das Zelt ordentlich mit Erde bespritzt war. Na gut, ich gebe zu, „Schlammoase“ ist maßlos übertriebe, aber nasser, schwarzer Waldboden ist auch gut geeignet, sich ordentlich dreckig zu machen.

Wie sollte ich, ein zurzeit recht ungeübter Camper, aus dem Zelt kommen ohne auszusehen, als hätte ich soeben eine Schlammschlacht geschlagen? Ins Zelt rein bin ich auf allen vieren gekrabbelt und auch wenn das sicher nicht wirklich elegant ausgesehen hat, solange der Boden trocken ist, kein Problem. Doch jetzt war der der Boden wunderbar aufgeweicht und schlammig und auch die Zeltplane des Einganges war schmutzig.

Na gut, ich verrate jetzt nicht, wie oft ich bei meinen Versuchen, die Zeltplane über mir gar nicht und den Boden nur mit den Füßen zu berühren genau das Gegenteil erreicht habe. Doch mittlerweile habe ich meinen Zeltausstieg soweit perfektioniert, dass es auch noch mal regnen dürfte.

Hat es aber nicht. Da betrachte ich meine Zelt-Ein- und Ausstiegsübungen einfach als Ersatz für mein normales Yogatraining. Und falls ich mal wieder zelte, weiß ich ja nun wie es geht.