Archiv der Kategorie: Geschichten

Hej då Schweden – Hallo Deutschland

Mittlerweile bin ich wieder gut zu Hause angekommen, Tasche ausgepackt und noch schnell die letzten Bilder dieses Urlaubs gesichtet.

Heute Morgen ging es zeitig Richtung Trelleborg und dann mit der Fähre Richtung Rostock. Die Überfahrt war ruhig, habe die meiste Zeit an Deck verbracht und vor mich hingeträumt. Es war wirklich ein wunderschöner Urlaub und jetzt freue ich mich auf ein Wochenende zu Hause und auf meine Arbeit am Montag.

Besonders lustig fand ich das Bild vom Warnemünder Strand, welches ich bei der Einfahrt in den Rostocker Hafen fotografiert habe. Ist schon ein Unterschied – Sandstrand in Schweden und Deutschland. (Siehe Besuch in Svarte am Strand)

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Anderslöv – letzte Station vor der Heimreise

Jetzt bin ich in Anderslöv eingetroffen und habe mein Zimmer in der Pension bezogen. Wie in Kalmar handelt es sich bei der Gästgiveri Anderslöv um ein sehr altes Haus, welches mit seinem schwedischen Charme bezaubert. Nur die Treppe zu den Gästezimmern macht einen etwas halsbrecherischen Eindruck.

Da ich morgen ziemlich zeitig aufstehen muss, um rechtzeitig zur Fähre in Trelleborg zu gelangen, wird es heute maximal noch einen kleinen Abendspaziergang geben.

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Svarte – Steinkreis, Sandstrand, Ruhe

Heute war der letzte Tag meiner kleinen Reise durch Schweden. Da sich der Sommer weiterhin von seiner besten Seite zeigt, wollte ich unbedingt noch mal in der Ostsee baden. Dazu habe ich in Svarte, einem kleinen Dörfchen in der Nähe von Ystad halt gemacht.

Neben einem wunderschönen Sandstrand gibt es auch eine als Disa ting (Disas Gericht) bezeichnete Steinsetzung. Die Bedeutung der Steinsetzung ist allerdings unklar. Hier soll einmal die Jungfrau Disa Gericht gehalten haben, daher der Name. Eventuell handelt es sich auch um eine Grabanlage.

Wenn man etwas weiter spaziert, wird der Strand dann richtig urig. Toll auf den Steinen zu sitzen und einfach dem Rauschen des Meeres zu lauschen.

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Karlskrona

P1050175Karlskrona habe ich heute Nachmittag besucht, da ich wegen eines der Abenteuer von Nils Holgersson neugierig war. Darin wird die Statue des Karl XI, welche auf dem Stortorget (Großer Platz) steht, lebendig. Das ist heute allerdings nicht passiert.

Auch Karlskrona kann mit einigen Festungen aufwarten. Allerdings lockt mich die schwedische Natur mehr als Festungen und Kanonen. Deshalb habe ich mir für Morgen ein anderes Ziel ausgewählt.

Kungälv in Schweden

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Die erste Station meiner kleinen Rundreise in Schweden ist nach der Ankunft in Trelleborg die kleine Stadt Kungälv kurz über Göteborg. Nach einer ca. 3-stündigen Autofahrt bin ich gegen 18 Uhr in dem kleinen Örtchen angekommen. Im Hotel Fars Hatt eingecheckt und dann noch einen kleinen Spaziergang gemacht.

Also wenn man Häuser ohne Menschen fotografieren möchte ist das hier sehr gut möglich. Und fotogene Häuser gibt es hier in Hülle und Fülle. Einfach zauberhaft, auch die vielen schönen Blumenarrangements.

Mein „Zelt–vor–dem–Gewitter–zusammenpacken“ Engel

GUNGS! Ein irgendetwas reißt mich 4:45 Uhr aus dem Schlaf. Das waren so gute 15 Minuten vor der Zeit, auf die ich meinen Wecker für die heutige Abreise gestellt hatte.

Die Nacht war nicht wirklich erholsam gewesen und definitiv zu kurz. In den zwei Zelten neben meinem gab es zwei Schnarcher, die scheinbar um die Wette sägten. Sie hatten vielleicht extra viel Bier getrunken, um tief und fest zu schlafen. Und sie hat ihr Schnarchen ja sicher auch nicht gestört.

Außerdem hatte sich meine Luftmatratze in dieser Nacht entschieden, den Dienst zu quittieren weil sie einfach keine Luft mehr hatte, mich zu tragen. Das bedeutete im Klartext, dass ich nach jeweils 1 ½ Stunden erwachte, weil es kalt und hart unter meinem Rücken wurde. Also hatte ich bis zu dem GUNGS gefühlte 4 Stunden geschlafen und ich war durchaus am überlegen, die verbleibenden 15 Minuten noch ein wenig die Augen zuzumachen.

Aber aus dem Rauschen des Meeres hinter den Dünen drängte ein Geräusch an meine Ohren, welches mir zuflüsterte: „Flink, flink, Zelt zusammenpacken!“ Der Donner eines herannahenden Gewitters ist ein überzeugendes Argument, seinen Nachtschlaf um 15 Minuten zu verkürzen, wenn man gerne ein trockenes Zelt im Auto haben möchte. Denn meine Reise endet ja nicht hier in Graal-Müritz, sondern es geht noch weiter nach Schweden.

Also raus aus dem Schlafsack – die letzte Luft aus der Luftmatratze gelassen – im Eiltempo Zelt zusammenpacken – alles ab ins Auto – schnell zur Toilette geflitzt – zurück und ab ins Auto…

…und schon fallen die ersten Regentropfen. Puh, geschafft!!!

Auf geht es nach Rostock zum Fährterminal in Richtung Skandinavien, schön sachte, denn es gießt wie aus Eimern und die Straße wird schon zu einem kleinen See. Und jetzt sitze ich auf der Fähre nach Trelleborg, trinke eine Latte, der seinen Preis definitiv nicht wert ist und schreibe an meiner Geschichte.

Ankunft am Fährterminal
Blick auf das Fährterminal – durch die Schreibe des Autos und den Regen fotografiert